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Informations- gesellschaft

Das BMI setzt sich dafür ein, die IT und das Internet sicher und zukunftsfähig zu gestalten und die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung im Internet zu stärken. Neben Datenschutz und Datensicherheit ist es verantwortlich für die Koordination der IT in der Bundesverwaltung und widmet sich den Themen Verwaltungsmodernisierung und Bürokratieabbau.


De-Mail: So einfach wie E-Mail und so sicher wie Papierpost

Verschlüsselt, geschützt, nachweisbar

Mit De-Mail können elektronische Nachrichten so einfach verschickt werden, wie Sie es von E-Mail gewöhnt sind.

Im Gegensatz zur E-Mail können bei De-Mail aber sowohl die Identität der Kommunikationspartner als auch der Versand und der Eingang von De-Mails jederzeit zweifelsfrei nachgewiesen werden. Die Inhalte einer De-Mail können auf ihrem Weg durch das Internet nicht mitgelesen oder gar verändert werden. Denn abgesicherte Anmeldeverfahren und Verbindungen zu den De-Mail-Anbietern sorgen ebenso wie verschlüsselte Transportwege zwischen den De-Mail-Anbietern für einen vertraulichen Versand und Empfang von De-Mails.
De-Mail erhöht so die Sicherheit der elektronischen Kommunikation im Vergleich zur herkömmlichen E-Mail und hilft, Spam und Phishing zu vermeiden.

Das De-Mail-Gesetz, das am 3. Mai 2011 in Kraft getreten ist, regelt die Mindestanforderungen an einen sicheren elektronischen Nachrichtenaustausch. Darüber hinaus sorgt es für ein geregeltes Verfahren, wie diese Mindestanforderungen, die für alle De-Mail-Anbieter in gleicher Weise gelten, wirksam überprüft werden. Das sind wichtige Voraussetzungen für das Entstehen von Vertrauen in die Sicherheit und für die Qualität der De-Mail-Dienste.

Unabhängig davon, welchen De-Mail-Anbieter Sie auswählen: Sie können darauf vertrauen, dass ein einheitliches und geprüftes Sicherheitsniveau gewährleistet ist. Durch die gesetzlichen Regelungen ist zudem sichergestellt, dass alle De-Mail-Nutzer bei allen anderen De-Mail-Anbietern erreicht werden können.

Einführung von De-Mail kann beginnen

Am 6. März 2012 erhielten mit der Deutschen Telekom AG, T-Systems und der Mentana-Claimsoft GmbH die ersten Anbieter von De-Mail ihre Zulassung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Damit kann die Einführung von De-Mail für den sicheren elektronischen Nachrichtentransport beginnen.

United Internet (mit den Marken GMX, WEB.DE und 1&1) befindet sich derzeit noch im Zulassungsverfahren.

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich mit Einführungspartnern von De-Mail +  Friedrich mit Einführungspartnern von De-Mail Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel

Auf dem Messestand der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik auf der CeBIT 2012 präsentierten alle vier Unternehmen ihre De-Mail-Produkte und belegten anschaulich, dass die flächendeckende Einführung von De-Mail für Privatpersonen ebenso wie für die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung in diesen Tagen beginnt.

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