Zuwanderung ist Zukunft. Zuwanderung hat Geschichte. Zuwanderung geschieht jetzt.
Die internationale Mobilität hat in den letzten Jahren insgesamt stark zugenommen. Das hat auch Auswirkungen auf die Zuwanderung nach Deutschland. Dabei müssen die einzelnen Zuwanderergruppen jedoch differenziert betrachtet werden.
Während der Familiennachzug und auch der Zuzug von Spätaussiedlern rückläufig ist, gibt es im Bereich der Arbeitsmigration eine verstärkte Zuwanderung von Fachkräften. Auch die Zahl der Zustimmungen zu einem Aufenthaltstitel für akademische Berufe sowie für leitende Angestellte und Spezialisten ist weiter gestiegen.
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Attraktivität Deutschlands für Hochqualifizierte zu steigern und bürokratische Hindernisse für die Zuwanderung qualifizierter Arbeitnehmer abzubauen.
Der Integration der bei uns lebenden und der neu hinzu kommenden Zuwanderer ist weiterhin die höchste Aufmerksamkeit zu widmen. Dabei muss den unterschiedlichen Lebenssituationen und den damit verbundenen Besonderheiten der verschiedenen Migrantengruppen – von der ersten Zuwanderungsgeneration bis zu den in Deutschland geborenen Kindern ausländischer Eltern – Rechnung getragen werden. Bei mehr als 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland ist Integration eine Schlüsselaufgabe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.






